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Rolex fei world cuptm final
GENF
14-18 APRIL 2010

Genf - Treffpunkt der Champions

Daten : 05.09.2008 09:06
ChampionsBeim 48. Internationalen Reitturnier von Genf geben sich vom 11. bis 14. Dezember 2008 einmal mehr die Grössen des Pferdesports ein Stelldichein. Ein neuer Höhepunkt steht am Samstagabend auf dem umfangreichen Programm:  Erstmals wird auf dem Gelände der Geneva Palexpo eine Prüfung ausgetragen, bei der sich aktuelle Titelträger im Kampf um Punkte für die Weltrangliste, den Rolex Rankings, mit den Grössen der vergangenen Jahre und ihren derzeit ambitioniertesten Herausforderern messen. Diese von den Genfern entwickelte „Champions´ Challenge©“  („Défi des Champions©“) sucht weltweit ihresgleichen.

Ein Programm voller Höhepunkte

Die bewähren Programmpunkte, die den andauernden Erfolg des Internationalen Reitturniers von Genf ausmachen, fehlen auch in diesem Jahr nicht. Da ist zunächst das Jagdspringen am Donnerstagabend zu nennen, gefolgt vom Credit Suisse Grand Prix am Freitagabend. Dieser dient gleichzeitig zur Vorausscheidung für den am Sonntagnachmittag stattfindenden Grand Prix Rolex FEI Weltcup. Im Verlauf des Weltcups ist diese Prüfung in Genf die fünfte Station auf dem Weg ins Finale, das im  April nächsten Jahres in Las Vegas stattfinden wird. Zum Vormerken: Nur ein Jahr später, im April 2010, wird dieses grossartige Finale in Genf ausgetragen.

Eine Herausforderung für Siegertypen

Die grosse Neuerung dieses Jahres aber ist die erste „Champions´ Challenge©“  („Défi des Champions©“), die am Samstagabend ausgetragen wird. Noch nie wurde eine vergleichbare Prüfung organisiert, die ebenso viele aktuelle wie vergangene Champions vereint. Gleichgültig, ob sie Olympiasieger, Welt- oder Europameister sind, ob sie das Finale des Rolex FEI Weltcups oder der Rolex Top-10 gewonnen haben - die drei letzten Träger dieser Titel werden sich der Prüfung stellen. Auch die drei letzten Gewinner des Grand Prix Rolex FEI Weltcups von Genf sind automatisch mit von der Partie. Die Zuschauer können sich auf den frischgebackenen Olympiasieger von Peking / Hong Kong, den Kanadier Eric Lamaze, wie auch seine beiden Vorgänger, Rodrigo Pessoa (BRA) und Jeroen Dubbeldam (NED), freuen. Ebenso werden der amtierende Weltmeister, der Belgier Jos Lansink und die Siegerin des jüngsten Finales des Rolex FEI Weltcups, die Deutsche Meredith Michaels-Beerbaum, erwartet. Die 15 bereits qualifizierten Reiter vertreten allein schon acht Nationen.
Damit diese Prüfung zur echten Herausforderung wird, machen die Veranstalter sie auch den Reitern zugänglich, die ihre herausragende Form beim aktuellen Turnier unter Beweis stellen konnten. So dürfen der Gewinner des Jagdspringens vom Donnerstag oder allenfalls der beste Nichtqualifizierte, wie auch die vier besten Nichtqualifizierten des Credit Suisse Grand Prix vom Freitagabend daran teilnehmen. Insgesamt werden maximal 20 Reiter an den Start gehen.
 

Per Mikrofon mit auf dem Kutschbock

Das Fahren steht mit einer Etappe des FEI Weltcups am späten Sonntagvormittag erneut auf dem Programm des Internationalen Reitturniers von Genf. Die spektakulären Fahrprüfungen entflammen jedes Mal Begeisterungsstürme im Publikum  der Geneva Palexpo. Diese dürften dieses Jahr noch intensiver ausfallen, denn die Zuschauer werden per Lautsprecher Zeuge jeglicher Kommunikation zwischen Vierergespann und Fahrer. Der Grund: Alle Fahrer tragen Mikrofone und nehmen so die Zuschauer akustisch mit auf den Kutschbock und damit mitten ins Geschehen.  

Westschweizer Springreiter vor letzter Hürde

Im Springreiten ist der Wettstreit um die begehrten „Wild Cards“ noch offen. Vergeben werden sie an Westschweizer Reiter, die sich während der laufenden Saison durch besondere Leistungen hervorgetan haben. Bisher haben sich fünf Reiter das Anrecht erkämpft, an ausgesuchten Prüfungen in der grössten Reithalle der Welt teilzunehmen. Vier Plätze sind noch zu vergeben: Die Spannung in den Westschweizer Reitställen steigt.
 

Dressurdarbietungen auf höchstem Niveau

Gekrönt wird die diesjährige Veranstaltung mit den Dressurvorführungen der freilaufenden Pferden des Franzosen Lucien Gruss. Nachdem er voriges Jahr aufgrund eines Unfalls kurzfristig absagen musste, wird der Künstler dieses Jahr die grosse Attraktion im Showteil der 48. Ausgabe des Internationalen Reitturniers von Genf werden. Lucien Gruss, Spross einer Dynastie von Pferdeakrobaten und ausgezeichneten Dresseuren, präsentiert sich und seine Pferde regelmässig auf den grössten Reitveranstaltungen Europas. In Genf feiert er nun seine Schweizer Premiere.

Vorverkauf hat begonnen

Alle Vorbereitungen sind getroffen, nun liegt es nur noch am Publikum, sich für dieses ebenso umfang- wie abwechslungsreiche Programm zu begeistern. Eintrittskarten sind seit Anfang September über resaplus (www.resaplus.ch) oder der FNAC (www.fnac.ch) erhältlich. Die Preise bleiben unverändert und reichen von Fr. 25.- bis Fr. 140.-. Es besteht die Möglichkeit, einen günstigen 4-Tagespass zu erwerben. Erwähnenswert ist, dass der Eintritt am Donnerstag für alle Kinder bis 14 Jahren frei ist.

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